SyroCon-Mitarbeiter erhalten iSAQB-Zertifizierung

10 Teilnehmer, 10 bestandene Prüfungen

Gratulation an unsere Mitarbeiter Lara Flörke, Sebastian Brams, Khalid El-Mansouri, Andreas Kilb, Dennis Meyer, Björn Scheurich, Oben Bate, Christian Spahn, Christoph Lhotak und Kai-Uwe Schäfer zur iSAQB-Zertifizierung! Nach dem 3-tägigen Inhouse-Seminar samt Abschlussprüfung halten nun alle 10 Teilnehmer das Zertifikat des International Software Architecture Qualification Board (iSAQB) in der Ausbildungsstufe Foundation Level in Händen. Ein echter Mehrwert in Sachen Weiterbildung und natürlich für die zukünftige Projektarbeit. Unser Mitarbeiter Andreas Kilb gibt einen kleinen Einblick in die Schulung und ihre Ergebnisse:

Das iSAQB-Zertifizierungsprogramm bezieht sich auf die Erstellung von Software-Architekturen. In Sachen Software-Architektur geht es vor allem um die Frage, welche Prinzipien dem Entwurf einer Software zugrunde liegen und wie dessen Bausteine über Schnittstellen miteinander kommunizieren. Beim Design einer Software-Architektur gilt es, verschiedene Einflussfaktoren zu beachten und darauf basierend gezielt zu entscheiden, wie genau die Anforderungen umgesetzt werden.

Ziel der iSAQB-Zertifizierung ist, dass wir Teilnehmer zukünftig selbst kleine bis mittelgroße Software-Systeme entwerfen können, die qualitativ hochwertig sind. Das bedeutet zum Beispiel, die Software weder durch Abdeckung aller Eventualitäten zu „überspezifizieren“ noch kurzsichtig eine Software zu bauen, die bei vorhersehbaren Änderungen im Nachhinein aufwändig und teuer anzupassen ist. Wir haben also im Rahmen der Schulung viel darüber diskutiert, worauf man beim Design achten muss und wie man beim Design-Prozess vorgehen sollte. Dazu haben wir auch Fallbeispiele in Gruppen bearbeitet und unsere Ergebnisse im Anschluss diskutiert.

Wir waren insgesamt 10 bunt gemischte Teilnehmer – alle aus dem IT-Umfeld, aber jeder mit anderen Schwerpunkten, Kenntnissen und Erfahrungswerten. Das war meiner Meinung nach ein echter Gewinn für die Schulung, da wir auf diese Weise die Inhalte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten konnten. Software-Architektur im hardware-nahen Bereich hat an einigen Stellen beispielsweise einen stärkeren Fokus auf Effizienz in Sachen Speicherplatz als eine stärker von der Hardware entkoppelte Umgebung, wie z.B. die Entwicklung mit Java. Solche Aspekte sind für den Entwurf einer Software-Architektur daher je nach Umgebung anders zu priorisieren. Da wir Teilnehmer mit Erfahrungen in beiden Bereichen an Bord halten, konnten wir uns optimal über empfohlene Herangehensweisen in Sachen Design austauschen.

Ich denke, dass das bestandene Zertifikat ein Indikator dafür ist, dass wir wissen, was gute Software ausmacht. Beim Erstellen der nächsten Software-Architektur können wir somit früh erkennen, welche Thematiken bedacht werden müssen, welche Risiken zu klären und welche Weichen zu stellen sind.

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